Evaluation der HZV-Verträge

Inwiefern das Modell der HZV die angestrebten Ziele erreicht, wird regelmäßig durch die mit der Evaluation der HZV betrauten Universitäten Heidelberg und Frankfurt am Main evaluiert.
Weiße Sprechblase auf gelben Hintergrund mit fünf gelben Sternen. | © iStock/solidcolours

Neben dem Ziel der Hausarztzentrierten Versorgung nach § 73 b SGB V die Rolle der Hausärzt:innen zu stärken und durch deren Lotsenrolle die Versorgung der Patient:innen zu koordinieren, sollen in der HZV vorhandene Ressourcen besser verteilt werden (beispielsweise durch die Verringerung von Doppeluntersuchungen oder weniger Krankenhausaufenthalten durch Präventionsmaßnahmen und eine engmaschige Betreuung). 

Die Studienergebnisse der HZV-Evaluation belegen, dass die intensivere Behandlung in der HZV in Baden-Württemberg hilft, mehr als 4.000 Krankenhauseinweisungen pro Jahr zu vermeiden und dabei gleichzeitig die Arzneimittelausgaben pro Patient:in und Jahr um 100 Euro gegenüber der Regelversorgung zu senken.

Im Durchschnitt haben HZV-Patient:innen drei Hausarztkontakte mehr pro Jahr, überflüssige Behandlungen nehmen durch die Steuerungsfunktion der Hausärzt:innen dabei gleichzeitig ab (unkoordinierte Facharztkontakte liegen in der HZV etwa 20% unter denen der Regelversorgung). Aufgrund der konsequenten Arztneimitteltests (CMS) werden bedeutend weniger Medikamente verschrieben, wodurch schon ohne Rabattierung eine Einsparung um 100 Euro pro Jahr und Patient:in gegenüber der Regelversorgung zu erreichen ist.

Sie möchten die Ergebnisse genauer nachlesen? Alle Daten und Fakten finden Sie ausführlich in den Ergebnisberichten.

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