15. Mai 2026
Webinar zur Früherkennung von Lungenkrebs
iStock/humonia
Seit dem 1. April 2026 gehört die Früherkennung von Lungenkrebs mittels Niedrigdosis-Computertomographie zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Hausärzt:innen kommt im neuen Screening-Programm eine Schlüsselrolle zu. Wer die entsprechenden Leistungen abrechnen möchte, muss gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung nachweisen, dass entsprechendes Wissen vorhanden ist. Gelegenheit dazu bietet ein IHF-Webinar am 20. Mai.
Hausärzt:innen als erste Anlaufstelle
Das neue Früherkennungsprogramm richtet sich an aktive und ehemalige starke Raucher:innen im Alter von 50 bis 75 Jahren, die einmal jährlich Anspruch auf eine Untersuchung haben. Die eigentliche Bildgebung führen Radiolog:innen durch. Hausärzt:innen übernehmen als erstberatende Ärzt:innen die Aufklärung, prüfen die Anspruchsvoraussetzungen und überweisen an die Radiologie. Für diese Leistungen wurden neue extrabudgetäre EBM-Positionen geschaffen.
Fortbildungsnachweis als Voraussetzung
Fachärzt:innen für Allgemeinmedizin und Fachärzt:innen des Gebiets Innere Medizin müssen gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung nachweisen, dass sie im Rahmen der Weiterbildung zum Facharzt oder durch Fortbildung Wissen im Bereich der Lungenkrebsfrüherkennung erworben haben.
Das Institut für hausärztliche Fortbildung (IHF) bietet hierzu ein 45-minütiges Web-Seminar gemäß § 43 Abs. 2 KFE-RL an, das alle geforderten Inhalte abdeckt. Referentin ist Dr. med. Sabine Gehrke-Beck, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Lehrkoordinatorin am Lehrstuhl für Allgemeinmedizin der Charité Berlin.
Wann: 20. Mai 2026, 18:30 bis 19:15 Uhr
Die Teilnahmegebühr beträgt 19,00 Euro für Mitglieder des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands und 39,00 Euro für Nicht-Mitglieder.
Zur Anmeldung
Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie direkt auf der Kursseite des IHF.