In Zwischenablage kopiert
Konnte nicht in Zwischenablage kopiert werden
05. November 2026
Impfaktionswoche: Über 300 Hausarztpraxen in Baden-Württemberg impfen ohne Termin
Stuttgart, 05.11.2026. Vom 9. bis 15. November 2026 bieten über 300 Hausarztpraxen in ganz Baden-Württemberg eine besonders niederschwellige Möglichkeit zur Impfung: In den teilnehmenden Praxen kann man während der Sprechzeiten ohne Termin den Impfstatus prüfen lassen und Impfungen nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) auffrischen.* Welche Praxen mitmachen, zeigt die Übersichtskarte unter haevbw.de/impfwoche.
„Dass Krankheiten wie Kinderlähmung oder Diphtherie bei uns praktisch verschwunden sind, ist ein großer Erfolg des Impfens. Andere Impfungen, wie die gegen Grippe, schützen vor allem ältere und chronisch kranke Menschen zuverlässig vor schweren Verläufen. Trotzdem geraten die Grippeimpfung oder eine fällige Auffrischung im Alltag schnell in Vergessenheit“, erklärt Prof. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth, Co-Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands Baden-Württemberg (HÄVBW) und Bundesvorsitzende. „Wer schon länger nicht mehr in den Impfpass geschaut hat oder sich unsicher ist, sollte die Impfaktionswoche zum Anlass nehmen, den Impfschutz in der eigenen Hausarztpraxis wieder auf den aktuellen Stand zu bringen.“
Die Hausarztpraxen in Baden-Württemberg führen jeden Tag tausende Impfungen durch. In der ersten bundesweiten Impfaktionswoche ergänzen teilnehmende Praxen dieses Angebot: Ihre Patient:innen können während der Sprechzeiten einfach ohne Termin mit dem Impfpass in der Praxis vorbeikommen. Der Impfstatus wird geprüft und empfohlene Impfungen werden direkt aufgefrischt.*
Selbstverständlich bieten alle über 4.000 Hausarztpraxen in Baden-Württemberg wie üblich Impfungen an. Wer bereits eine feste Hausarztpraxis hat, ist dort am besten aufgehoben – sie kennt Vorerkrankungen, Medikation und Impfhistorie; ein kurzer Anruf genügt für einen Termin.
„Die meisten Impfungen werden in den Hausarztpraxen geleistet, denn Impfen ist mehr als eine Spritze. Dazu gehören Anamnese, Risikoeinschätzung, die Kenntnis von Vorerkrankungen und Medikation, der Umgang mit Komplikationen und vor allem ein Vertrauensverhältnis, das über Jahre gewachsen ist“, ergänzt Dr. Susanne Bublitz, Co-Vorsitzende des HÄVBW.
Dass sich eine feste Hausarzt-Patienten-Beziehung positiv auf die Impfquote auswirkt, belegen die Verträge zur Hausarztzentrierten Versorgung (HZV): Die wissenschaftliche Evaluation des HZV-Vertrags der AOK Baden-Württemberg durch die Universitäten Heidelberg und Frankfurt zeigt, dass die Influenza-Impfquote bei älteren HZV-Versicherten um knapp sechs Prozentpunkte höher liegt als in der Regelversorgung.
Übersichtskarte der teilnehmenden Praxen: haevbw.de/impfwoche
* Voraussetzung für eine direkte Impfung ist, dass sie organisatorisch und medizinisch möglich und der benötigte Impfstoff vorrätig ist. Das Angebot gilt während der Sprechzeiten teilnehmender Praxen.
Über den Hausärztinnen- und Hausärzteverband Baden-Württemberg
Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Baden-Württemberg ist einer von 17 Landesverbänden des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands. Er vertritt die Interessen von über 4.600 Hausärztinnen und Hausärzten in Baden-Württemberg gegenüber der Ärztekammer, der Kassenärztlichen Vereinigung, den Krankenkassen und den Landesministerien. Alle Aktivitäten des HÄVBW sind auf der Website des Landesverbandes ersichtlich: haevbw.de
Kontakt: Felix Bareiß, Pressesprecher | Telefon: 0711 21 747-547 | E-Mail: felix.bareiss@haevbw.de